Einladung: Mittwoch, 22. Mai 2013, 19 Uhr

Ingeborg Bachmann und ihr „Haus Österreich“
Ein Vortrag zum Spätwerk Ingeborg Bachmanns, der sich auch als Beitrag zum Gedenken an ihren 40. Todestag versteht.

Vortrag: Ass.-Prof. Mag. Dr. Robert Pichl

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Johann Hüttner
Österreichische Gesellschaft für Literatur, 1010 Wien, Herrengasse 5

Freier Eintritt

Einladung: Mittwoch, 28. November 2012

Die Pokornys – Ein Stück Wiener Theatergeschichte zwischen Vormärz und Börsenkrach
Vortrag: Hofraf Univ.-Prof. Dr. Oskar Pausch (ehemaliger Direktor des Österreichischen Theatermuseums)

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Johann Hüttner
Zugehörige Texte liest Helli Kurzel-Runtscheiner
Österreichische Gesellschaft für Literatur 1010 Wien, Herrengasse 5, Mittwoch, 28. November 2012, 19 Uhr
„Die aus Böhmen stammende Familie Pokorny nimmt – mit Theaterdirektionen in Pressburg, Ödenburg, Baden, den Theatern in der Josefstadt und an der Wien – einen hervorragenden Platz in der mitteleuropäischen Bühnengeschichte des 19. Jahrhunderts ein Sowohl Franz Pokorny (1797–1850) als auch sein Sohn Alois (1825–1883) standen im Zentrum des Wiener Kulturlebens.“ (Lehner-Verlag)

Einladung: Mittwoch, 2. Mai 2012, 19 Uhr

Skurrilität mit tieferer Bedeutung – Fritz von Herzmanovsky-Orlandos Umgang mit der Wirklichkeit

Vortrag von Prof. Hubert Reitterer

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Johann Hüttner

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Wien 1, Herrengasse 5,
Mittwoch, 2. Mai 2012, 19 Uhr

Es ist nicht nur in Österreich Brauch geworden, den Namen des Schrift­stellers und Graphikers Fritz von Herzmanovsky-Orlando gewissermaßen metonymisch für alles das einzusetzen, was selbst den geübten Österreicher im Hinblick auf die Skurrilitäten in der Geschichte seines Landes immer wieder – um mit den Worten des Meisters selbst zu sprechen – „mit einem stöhnenden Jo … jo, jo … jo, … seufzend aufs schwarzlederne Sofa sinken lässt“.

Der Vortrag hat sich dem gegenüber die Aufgabe gestellt, nicht nur die diesen Skurrilitäten zu Grunde liegenden historischen Realitäten, sondern auch deren Ort im persönlichen, mythologisch-mystizistischen Geschichts- und Weltwild Hermanovsky-Orlandos festzustellen.

Aufführung

Landestheater Linz: „Die Jüdin von Toledo“

Premiere 23. September 2012

„Ich will mal den König sehen, soll ein Herr sein, jung und schön.“ Schon die ersten Worte der Jüdin Rahel beschreiben ihre provokante Neugierde und ihre unbändige Lebenslust. Allen Warnungen zum Trotz stürmt sie in den für Juden verbotenen königlichen Garten zu Toledo und wirft sich dem Königspaar zu Füßen. Die Königin, irritiert, wendet sich ab. König Alfonso aber bietet ihr seinen Schutz an. Er erliegt ihrem Zauber und Charme und will die wachsende Bedrohung Toledos durch die Mauren nicht wahrnehmen. Und so treten die eifersüchtige Königin und die Stände des Reiches zusammen und beschließen: Die Jüdin muss weg.

König Alfonso, wankend zwischen persönlicher Leidenschaft und politischer Staatsraison, übernimmt weder für das eine noch das andere die Verantwortung. So steht die Zwangläufigkeit „menschlichen Fehlens“ im Zentrum des Stückes, das menschliches Richtertum fragwürdig erscheinen lässt.

Alphons der Gute (VIII.), König von Kastilien Markus Subramaniam
Eleonore von England, dessen Gemahlin Nancy Fischer
Manrike, Graf von Lara Stefan Matousch
Don Garceran, desen Sohn Christian Manuel Oliveira
Donja Klara, Ehrendame der Königin Jennifer Elisa Schecker
Isak, der Jude Sebastian Hufschmidt
Esther, dessen Tochter Katharina Vötter
Rahel, dessen Tochter Henriette Schmidt
Estevan, Diener Erich Josef Langwiesner

Regie Peter Wittenberg
Bühne Florian Parbs
Kostüme Alexandra Pitz
Musik Wolfgang Siuda
Dramaturgie Franz Huber
Textquelle: Website des Landestheaters Linz

Einladung: Donnerstag, 15. März 2012, 18 Uhr

Der arme Spielmann:
Von der Novelle zum Drehbuch
Georg Lhotsky und Eva-Maria Stelljes erzählen

Der Filmproduzent und Regisseur Georg Lhotsky hat bereits vor Jahren für die wunderbare Novelle Franz Grillparzers „Der arme Spielmann“ ein Drehbuch geschrieben. Noch konnten aber für die Umsetzung in einen Film die dafür notwendigen finanziellen Grundlagen nicht gefunden werden. Von seinen Überlegungen zum Drehbuch und zur Realisierung des Films werden er und seine Frau erzählen
Karl-Kraus-Saal des Cafés Griensteidl, Wien 1, Michaelerplatz 2

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