Einladung: Mittwoch, 17. Oktober 2007

„‚Hargudl am Bach‘ oder der Mangel an Persönlichkeit. Direktionswechsel am Burgtheater 1909/10“

Vortrag: Dr. Elisabeth Grossegger (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte)

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Johann Hüttner

Österreichische Gesellschaft für Literatur 1010 Wien, Herrengasse 5, Mittwoch, 17. Oktober 2007, 19 Uhr

Bei der Premiere von Hargudl am Bach ereignete sich im Burgtheater ein Theaterskandal, wie er in der langen Tradition des Hauses noch nie vorgekommen war. Ein Skandal im Hof-Burgtheater, Publikumsproteste im Theater des Kaisers, durfte das denn sein? Von den Berichterstattern wurden die Vorkommnisse als Revolution wahrgenommen. Folgt man der soziologisch-politikwissenschaftlichen Revolutionstheorie, müssen fünf Faktoren zusammentreffen als Basis zur Entstehung einer Revolution. Eine einzelne Gruppe, Schicht oder Klasse der Gesellschaft bringt keine Revolution zustande. Was war geschehen, in Wien, in der Gesellschaft, auf der Bühne? Was erregte die Gemüter und warum solidarisierten sie sich am Abend einer Lustspielpremiere?

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