Einladung: Montag, 19. November 2007

„Grillparzers dramaturgische Emanzipation von der Weimarer Klassik“
Vortrag: Ass.-Prof. Dr. Robert Pichl (Universität Wien, Institut für Germanistik)

Moderation: : Univ.-Prof. Dr. Johann Hüttner

Österreichische Gesellschaft für Literatur 1010 Wien, Herrengasse 5, Montag, 19. November 2007, 19 Uhr
Grillparzer bekundet in seinen Tagebüchern eine anfängliche poetische Orientierung an Schiller, die sich in seinem Jugenddrama Blanka von Kastilien teilweise nachvollziehen lässt, und bemerkt in seiner Selbstbiographie, er habe in seiner Sappho so ziemlich „mit Goethes Kalb gepflügt“. Gerade in diesem Drama werden aber Aspekte der Konfliktanlage, Handlungsführung und Figurengestaltung eröffnet, die das Abrücken des Dichters vom klassischen Muster zugunsten eines neuen dramaturgischen Konzepts erkennen lassen, das auch seine späteren Werke prägt.

Im Anschluss an den Vortrag findet der erste „Jour fixe“ der Grillparzer-Gesellschaft statt.

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